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Interviews mit Spielern, Trainer und Anderen



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Interview vom: 05.12.2005


Mal wieder etwas für den redaktionellen Teil des Giessener Fussball Archivs.

Durch ein wenig Glück kann ich Euch heute einen Spieler aus der Bezirksliga West vorstellen, Ralf Wurtinger. Schon zu Anfang meiner eigenen Fußballzeit war der Name Ralf Wurtinger oft ganz oben in den Torschützenlisten zu finden.

Der heute 42-jährige kaufm. Angestellte spielt zur Zeit als Spieler beim SV Niederscheld.

Seine sportliche Laufbahn als Seniorenspieler startete 1981 beim FC Werdorf in der A- Klasse.
Weitere Stationen waren FC 08 Herborn (Landesliga - 25 Tore 1990 bis 1991), FC Werdorf (1991 bis 2000), zunächst Spieler und dann Spielertrainer bei der SG Sinn (2000 bis 2003) und SV Niederscheld (seit 2003).

Nachdem er letztes Jahr für den SV Niederscheld 10 Mal (halbe Saison) in "Schwarze" traf, stehen dieses Jahr schon 14 Treffer zu buche, daraus resultiert auch die erste Frage:

Frage 1: Ist es eher ein Vorteil oder ein Nachteil das der letztjährige Sturmpartner Alexander Groß jetzt nicht im Team ist. Konzentriert sich dadurch die Spielweise mehr auf die Person Ralf Wurtinger, oder wie sind die 14 Tore zu erklären ?

Der Weggang von Alexander Groß ist ein Verlust für unsere Mannschaft. Wir könnten Ihn gut gebrauchen. Bin mir sicher, daß er in dieser Liga auch zu den Top- Torjägern gehören würde. Nachdem er jetzt in Waldgirmes nicht die erhofften Einsätze hat, würde ich mich riesig freuen, wenn er dem SV Niederscheld vielleicht irgendwann wieder zu Verfügung steht. Denke die 14 Tore lassen sich einfach erklären. Gesundheitlich geht es mir bis auf paar Kleinigkeiten gut, bin in meiner Laufbahn von größeren Verletzungen verschont geblieben. Hinzu kommt auch die notwendige Fitness. Hierzu muss man Trainer Dieter Mietz ein großes Kompliment machen. Er ist für mich nach wie vor einer der besten Trainer, die ich in meiner Laufbahn hatte. Selbstverständlich haben meine Mitspieler auch Anteil an diesen Tore, benötigt werden dazu auch die entsprechenden Anspiele.

Frage 2: Welche Station im Fussball Leben des Ralf Wurtinger war die erfolgreichste und welche die schönste ?

Vom sportlichen war die Saison beim FC 80 Herborn die erfolgreichste mit 25 Toren, ohne einen Elfmeter, (2 Tore hinter Bruno Hübner vom SV Wehen, ehemaliger Profi in Kaiserslautern). Sportlich zu nennen wäre auch der Aufstieg mit dem FC Werdorf in die Landesliga mit Spielern wie Jürgen Hendrich, Harry Hartung und Dusco Ivanovic. Generell war die schönste Zeit in Werdorf, Herborn und jetzt auch in Niederscheld.

Frage 3: Schonmal alle Torerfolge des Fussball Lebens zusammen gezählt ? Wieviele werden es wohl sein ?

Nein, ich habe die Tore nicht zusammengezählt, denke das es etwa zwischen 400 - 500 Tore sein dürften

Frage 4: Wer war/ist den der unangenehmste Gegner bzw. Gegenspieler ?

Unangenehme Gegner bzw. Gegenspieler gab und wird es immer wieder geben. Dem muß man sich annehmen. Was ich nicht verstehen kann, wenn Gegenspieler anstatt den Ball im Auge zu haben, sich nur auf die Knochen konzentrieren. Aktuell gibt es in der Bezirksliga einige Spieler davon. Schade !!!

Frage 5: In meinem Forum wird Ralf Wurtinger mit dem FC Großen-Buseck in Verbindung gebracht - Statements ?

Davon ist mir absolut nichts bekannt. Höre ich zum ersten Mal. Habe bisher wirklich keinen Kontakt zu diesem Verein gehabt.

Der mit Frau Kerstin verheiratete Wurtinger hat zwei Töchter Chantal und Janice. Auf die Frage hin: Wie geht es weiter ? Was möchte Ralf Wurtinger noch erreichen ?

Am Ende der Runde werde ich meine Karriere beenden. Mal schauen ob ich dem Fussball erhalten bleibe. Denke aber auch, dass ich ohne Fussball leben könnte und mit meiner Familie, die in Sachen Fussball immer hinter mir stand, eine schöne Zeit verbringen kann.

Vielen Dank Ralf für das Interview

Interview vom: 21.11.2005


Über ein halbes Jahr hat es dauert, daß sich wieder eine Möglichkeit für ein kurzes Interview bietet. Zunächst erhielt ich Informationen der SG Salzböden/Odenhausen, über den erfolgreichen B-Lizenz Erwerb Ihres Trainers Jörg Zachariasz. Zwei Tage später meldete Jörg sich dann persönlich per email mit "Verbesserungen" eines Torschützen.

Was also lag näher, als ihm noch ein paar Fragen mehr zu stellen.
Nochmals der Hinweis an alle, die mir ein Interview geben möchten: Sendet mir einfach ein Email, anschließend erhaltet Ihr Fragen usw.

Jörg Zachariasz ist 35 Jahre alt, geb. in Wiesbaden und Verwaltungsbeamter. Mit 12 Jahren wurde er "Fernwälder", was er bis heute geblieben ist.

Seine Spielerstationen waren: Heimatverein TSV Albach, TSG Alten-Buseck (B-Klasse), SG Birklar (Bezirksklasse und Aufstieg in Bez. Oberliga) und SG Trohe/Alten-Buseck als (Spielertrainer).

Vor der SG Salzböden/Odenhausen, die er seit Februar 2005 betreut, war er 6 Jahre Spielertrainer der SG Trohe/Alten-Buseck.

Frage 1: Auch wenn man als Trainer wahrscheinlich nie zufrieden ist, zufrieden mit Tabellenplatz, Spielermaterial usw. ?

Mit dem momentanen Tabellenplatz bin ich selbstverständlich nicht zufrieden. Realistischer Weise muß man allerdings einschätzen, dass der Kader nicht viel mehr hergibt. Der Kader ist "dünn" und im Verhältnis zu der Bezirksklasse fehlt oftmals die Einstellung zum Fußballsport. Auch einzelne Spieler können Ihre Leistung oftmals nicht richtig einschätzen.

Frage 2: Worin liegt denn der Unterschied einen Bezirksligist bzw. ein B-Ligisten zu trainieren ?

In der Bezirksklasse hast Du solche Fälle nur bedingt. Die Truppe ist ausserdem sehr jung, es fehlt an Erfahrungswerten. Trotzdem sind Sie lernwillig. Und in der Bezirksoberliga, ich habe sie ja selbst gespielt, hast Du meiner Meinung nach schon mit fußballerisch sehr guten Spielern Kopf/Feld zu tun.

Frage 3: Wer wird den Meister in der B-Klasse Gruppe 2 ?

In unserer Gruppe sehe ich, trotz der hohen Niederlage gestern, den ACE/SW Gießen vorne. Sie haben eine mächtig gute Offensivabteilung, die in dieser Klasse kaum auszuschalten ist.

Frage 4: Ziele ... Wünsche für 2006 oder später ?

Den alten B-Schein habe ich 1996 in Grünberg absolviert (2 Wochen Vollzeit, 1 Woche Jugend, 1 Woche Schiri) Den neuen B-Schein in Köln-Hennef (2 Wochen Vollzeit).

Ich könnte mir vorstellen, entsprechend des jetzigen Scheines, im leistungsbezogenen Juniorenbereich bzw. als DFB Stützpunkttrainer zu arbeiten, auch würde ich irgendwann sich gerne wieder eine Erste Mannschaft die vielleicht ein/zwei klassen höher angesiedelt ist trainieren. Das steht aber noch in den Sternen, bis Ende der Runde werde ich auf alle Fälle die SG Salzböden/Odenhausen trainieren.

Das Bild zeigt Jörg Zachariasz und Karl-Heinz "Kalla" Pflipsen beim Trainerlehrgang in Köln



Zu den erfolgreichen Absolventen die in Anwesenheit von Horst Hrubesch, Erich Rutemöller und Klaus Sammer an der Sportschule Köln ihre Qualifikation als B-Lizenz Inhaber erwarben, gehörten neben den früheren Profis Jens Keller (u.a. Frankfurt, Köln, Stuttgart) und Karl-Heinz Pflipsen (Gladbach, Aachen, Athen) auch der aktuelle Trainer des B-Ligisten SV Salzböden, Jörg Zachariasz (Fernwald). DFB Ausbildungschef Erich Rutemöller unterrichtete die Kandidaten in zwei Wochen u.a. in den Fächern Fußball-Theorie und – Praxis, Methodik/Pädagogik, Psychologie, Sportmedizin, Psychologie – um nur einige zu nennen.

Vielen Dank an Jörg.

Interview vom: 12.05.2005


Erstes Interview zum Thema Endphase der Saison. Die behandelte Spielklasse ist die A-Klasse Alsfeld/Giessen

Zur Person meines Interview Gastes:

Dennis Kubatzki, ist 19 Jahre alt und befindet sich zurzeit in der Ausbildung/ Studium bei der Polizei.

Zu seinem Werdegang befragt, antwortet Dennis Kubatzki:

Da ich in Stangenrod wohne und seitdem ich 6 Jahre alt bin auch hier fast ununterbrochen spiele, sehe ich diesen Verein auch als meinen Heimat Verein an. Ich spielte zwischenzeitlich mal in der Jugend der Spfr. Burkhardsfelden und der JSG Grünberg (Spielgemeinschaft mit Stangenrod). Mein erstes Jahr bei den Senioren spielte ich in der Kreisliga A Giessen. In diesem Jahr schoss ich als Mittelstürmer in 24 Spielen 24 Tore. Nun im zweiten Jahr spiele ich, durch den Ligawechsel der SG, in der Kreisliga A Giessen/ Alsfeld und erzielte in 21 Spielen 16 Tore.

Da dies das erste Interview ist, das sich auch mit der jeweiligen Klasse beschäftigt, folgten zunächst Fragen zur Spielklasse.

Wer wird den Deiner Meinung nach aus der A-Klasse Alsfeld/Giessen absteigen ?

Grundsätzlich würde ich in dieser Klasse keine Mannschaft komplett abschreiben, da alle bereits bewiesen haben, dass hier Jeder Jeden schlagen kann. Doch wenn man die noch ausstehenden Spiele betrachtet, wird es in meinen Augen für die hinteren vier Mannschaften nicht gerade leicht noch einen Platz oberhalb der Abstiegsplätze zu belegen. Des Weiteren schätze ich den TSV Eifa, durch seine schnellen und torgefährlichen Stürmer, stärker als einen Relegationsplatz ein. Daher denke ich, dass sich die Vergabe des Relegationsplatzes erst am letzten Spieltag entscheiden wird.

Es scheint ja klar, dass die FSG Kirtorf aufsteigt. Wer wird denn Zweiter in dieser Gruppe ?

Ich denke, dass der Relegationsplatz zur Bezirksliga in einem echten Endspiel am letzten Spieltag entschieden wird, da dort die SG Burg/ Nieder Gemünden gegen den FSG Mücke/ Merlau spielt. Dennoch rechne ich mit der SG am Ende der Saison, da diese die technisch stärke Mannschaft ist und sich nicht nur auf einen Stürmer fixiert.

Da Du ja schon in beiden A-Klassen gespielt hast, kannst Du ja sicher einen gegebenenfalls vorhandenen Unterschied beurteilen. Gibt es einen Unterschied ?

Ein gravierender Unterschied zwischen den beiden Klassen ist für mich, dass in der Alsfelder A Klasse ein Derby auch immer noch als ein solches angesehen wird. Obwohl das erst meine zweite Saison bei den Senioren ist, sind Spiele wie gegen die SG Lardenbach/ Weickartshain oder gegen die FSG Bernsfeld/ Weitershain etwas ganz besonderes. Diese Spiele begeistern nicht nur die Spieler sondern auch die Zuschauer und sind damit nicht mit einem Hartplatz Spiel in Gießen zu vergleichen. In den beiden Jahren merkte ich aber auch, dass in der Alsfelder A Klasse viele Mannschaften durch den Kampf ins Spiel kommen. Hingegen gerade die in Gießen ansässigen Mannschaften mehr mit der Technik anstatt mit der Disziplin beschäftigt sind. Alles in allem kann ich glaube ich sagen, dass sich beide Klassen nicht viel nehmen, was man auch an unseren beiden Saisonergebnissen der letzten Jahre sehen kann.

Hat der Teilnehmer aus der A-Klasse Alsfeld/Giessen in der folgenden Relegationsrunde aus Deiner Sicht eine Chance ?

Die SG Burg/ Nieder Gemünden ist wie schon erwähnt eine technisch Starke Mannschaft und könnte daher durchaus für eine Überraschung in der Relegationsrunde sorgen. Dennoch schätze ich die TSG Wieseck (vorausgesetzt sie erreichen die Relegation) gerade auf eigenem Platz als Favorit der bevorstehenden Relegationsrunde ein. Wobei der Relegationsteilnehmer der Bezirksliga auch erst noch ermittelt werden muss.

Abschließend die Frage, wohin geht der Weg, des noch jungen Dennis Kubatzki ?

Das Ziel eines jeden jungen Spielers sollte es irgendwann mal sein höherklassiger, als in der Kreisliga zu spielen. Diese Ziel verfolge natürlich auch ich und würde es mit der SG Lehnheim/ Stangenrod gerne verwirklichen, da dies mein Heimatverein ist. Durch ein sehr hohes Verletzungspech in dieser Saison blieb es uns leider verwehrt auch nur annähernd ein Wort im Thema Aufstieg mit zu reden. Dennoch besteht der Kader aus sehr vielen jungen und motivierten Spielern, die in meinen Augen zu Großteil das Potential haben in der Bezirksliga zu spielen. Auch die älteren Spieler wie Dirk Lindemann, Hermann Luik und Michael Klapper stehen voll und ganz hinter der Mannschaft und komplettieren somit ein vom Spielerpotential her gute Mannschaft. Ein weiterer Grund, warum es diese Saison nicht wie erwartet lief, war der Trainerwechsel mitten der Runde. Doch mit Dirk Lindemann als Spielertrainer hat die SG auch für die nächste Saison den Richtigen für dieses Amt gefunden.

Vielen Dank Dennis für Deine Antworten

Die anderen Klassen und Interviewpartner folgen noch ...

Interview vom: 19.10.2004



Nach etwas Pause im Bereich der Interviews kann ich Euch heute wieder eine besondere Persönlichkeit aus unserem Sportkreis vorstellen. Am 21.06.1971 in Alsfeld geboren, spielt Olaf Faulstich mittlerweile wieder dort, wo seine Fußball Karriere begann - beim TSV Burg-Nieder-Gemünden. Auch hier folgt noch ein Bild.

Nach seiner Jugendzeit beim TSV Burg-Nieder-Gemünden und beim VfB 1900 Giessen, erlebte er in seiner ersten Senioren Spielzeit 1989/90 den Wiederaufstieg des VfB 1900 Giessen von der Bezirksliga in die Landesliga Mitte. Nach 7 Jahren VfB 1900 Gießen Seniorenfußball und einem weiteren Aufstieg in die Oberliga Hessen folgten die Stationen FC 80 Herborn, SC Waldgirmes, VfB Erda und FC Burgsolms. Somit ist er sicher vielen Sportinteressierten im Kreis Giessen und Wetzlar auch ein Begriff.

In der Saison 2003/04 kehrte er zu seinem Heimatverein TSV Burg-Nieder-Gemünden zurück und verhalf diesem zum Aufstieg in die A-Klasse Alsfeld/Giessen. 29 Mal (mit den 7 Treffern gegen Leusel II), traf er letzte Saison in die gegnerischen Maschen und auch eine Klasse höher konnte er sich in 13 Spielen, von denen er bei 9 dabei war, schon 6 Mal als Torschütze eintragen.

Somit steht der Familienvater, der mit Frau und einen Sohn "midde in der Stadt" Giessen (O-Ton Faulstich) wohnt, wohl auf vielen Merkzetteln, die sich die Trainer der Gegner für die Spielersitzung schreiben.

Natürlich liegt es auch mit an seiner Person, das der TSV Burg-Nieder-Gemünden nach dem Aufstieg in die A-Klasse Alsfeld/Giessen derzeit einen der oberen Tabellenränge belegt.

Auf den Grund nach seiner Torgefährlichkeit als Mittelfeldspieler hin befragt, antwortete Faulstich: "Egal, wen der Gegner gegen mich aufstellt, es wird immer ein, zwei oder mehr Situationen geben, in denen ich eine Chance bekomme. Dafür sorgt schon unser Team."

Frage: Warum bist Du so torgefährlich, Freistöße, Eckbälle oder welche Grund gibt es ?

Antwort: Habe sehr oft Freistöße trainiert. Mal hat man einen Lauf und trifft von 10 Situationen 5-8 Mal, dann klappt wieder gar nichts. Eine Frage des Selbstvertrauens.

Frage: Kann man Dich als Spielmacher bezeichnen ?

Antwort: Ja, ich denke schon.

Frage: Wie wichtig ist der erfahrene Spieler Faulstich für die jungen Spieler ?

Antwort: Das ist wohl eher eine Frage für die jungen Spieler. Ich gebe offen zu, dass ich so manches Mal mit der Mentalität der jungen Spieler nicht zu Recht komme. Das war allerdings auch schon in anderen Vereinen so. Ich bin als Fußballer ein kantiger Typ, der so manches Mal mit "scharfen" Aussagen aneckt.

Frage: War der Wechsel mit dem Ziel verbunden in die A-Klasse auf zu steigen, was ja auch sehr einfach gelungen ist ?

Antwort: Aber sicher! Mein Antrittsziel war damals in der Saison 2004/2005 unter den ersten 5 in der A-Klasse zu spielen.

Frage: Ist ein nochmaliger Aufstieg möglich und ist er auch Ziel ?

Antwort: Bis jetzt ist es für den TSV noch nicht vorstellbar, dass man auch in der Bezirksliga eine Rolle spielen könnte. Sollte sich dies nicht ändern, wird es sich automatisch auf die Spieler übertragen und somit einen Aufstieg unmöglich machen.

Frage: Der TSV Burg-Nieder-Gemünden ist die zweite Mannschaft nach der SG Gonterskirchen/Freienseen, die als Aufsteiger aus der B-Klasse im ersten Jahr soweit oben steht. Werden die Aufsteiger in der A-Klasse Alsfeld noch weniger ernst genommen, wie in anderen Klasse oder stimmt es - wie vieler Orts behauptet - das die A-Klasse Alsfeld doch etwas schwächer ist als andere A-Klassen ?

Frage: Nein, das glaube ich nicht. Leusel und Alsfeld spielen nach ihrem Klassewechsel innerhalb der Bezirksliga auch eine gute Rolle. Atzenhain und Grünberg sind nach ihren Aufsteigen ebenfalls keine Schießbuden.

Frage: Was war denn die schönste Saison und welche die schlechteste in Leben von Olaf Faulstich ?

Antwort: Die schlechteste war sicherlich mein Jahr in Erda. Als Spielertrainer begonnen, auf einem Nichtabstiegsplatz mit einem Bandscheibenvorfall stehend gefeuert und ohne aktive Vereinszugehörigkeit die Saison beendet.

Die beste Saison war immer noch die Vizemeistermeisterschaft in der Landesliga unter Willi Wagner. Auch, wenn wir nicht aufgestiegen sind, waren wir damals ein unglaublicher Haufen.

Vielen Dank an Olaf Faulstich für seine Antworten

Interview vom: 07.06.2004


Martin Ziehl Interview mit dem Chef des Archives Martin Ziehl:

Einige von Euch haben mich schon mal auf dem Sportplatz gesehen oder kennen mich aus anderem Anlaß. Andere von Euch fragen mich in diversen Emails warum und weshalb ich dieses Archiv nun mache. Da es anscheinend von Interesse ist, soll heute mal der Mann hinter der Webseite gezeigt werden.
Grund für dieses Archiv ist mein Interesse am Kreisfussball und der Wunsch "meiner" Spieler Ihre Ergebnisse im Internet zu sehen.
Aber anfangen wir von vorne an: Als Baujahr 1967 habe ich in der Saison 1985/86 angefangen, Seniorenfussball zu spielen. In den Jahren 1985 bis 1990/91 spielte mein Verein der SV Blau Weiss 1946 Langd in der Bezirksliga bzw. Bezirksoberliga, so daß sich meine "fussballerische Kernkompetenz" meist auf die 2.Mannschaft beschränkte. Es sollen auch bitte andere beurteilen, ob ich je besser als "mittelmäßig" Fussball gespielt habe. Jedoch kann ich, bis auf wenige Ausnahmen von mir behaupten, daß man sich beim Fussball stets auf mich verlassen konnte. Sei jetzt dabei mein Einsatz und/oder Einstellung oder die Spielposition gemeint. Mit 37 Jahren fällt dies sicher nicht mehr so leicht, wie noch vor 7 Jahren. Aber ich bin Stolz auf Situationen, wie letzten Dienstag, als ich gegen Lollar II im Tor gestanden habe. Obwohl mein Verein mittlerweile - im eigentlichen Sinn - keine Fussballmannschaft mehr hat, bin ich auf die letzten 2,5 Jahren mit dem TSV 1848 Hungen stolz. Auch wenn mich das letzte Jahr als "Trainer" der 3.Mannschaft einige Nerven, "graue Haare" und Handygebühren gekostet hat. Doch ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, das die Jungs alle nochmal "gute" Fussballer werden - denn darum geht es !

Auswertung Zugriffe Stand 06.06.2004 Natürlich bin ich stolz darauf, daß mittlerweile viele von Euch montags auf diese Webseite schauen, auch wenn ich befürchte, daß Ihr noch gar nicht alle Menüpunkte und Möglichkeiten gefunden habt.
Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch noch ein paar Baustellen. Doch gerade scanne ich 2 Kisten Material von Stefan Munzert (1. Vors. Teutonia Watzenborn-Steinberg) ein - dafür brauche ich natürlich jede freie Minute.
Klar - Einige von Euch beschweren sich über die richtigen Torschützenlisten oder darüber das ich am Montagabend noch nicht die B-Klassen Torfolgen eingegeben habe ... tja manchmal dauert es eben länger ... und Ihr müßt ja keine Strafe an mich zahlen !!

Ich werde auf jeden Fall versuchen Euch mehr Übersicht zu geben. Die Interviews werden ein eigener Menüpunkt. Auch andere Menüpunkte werde ich um organisieren, damit Ihr sie
besser findet. Natürlich ist es schwer ein oder zwei Worte zu finden, die das dahinter liegende beschreiben können.

Statistik zur Saison 2003/2004:
In diesem Archiv sind für den genannten Zeitraum 9115 Tore von 1989 Torschützen für 7 Klassen gespeichert.
Natürlich hat ein "Hungener" das 9000. Tor geschossen - Alexander Möll im Spiel gegen Lich II.
137 Mal wurde ins eigene Tor getroffen, dabei profitierte der SV Dorf-Güll mit 5 Mal am Meisten von der Schwäche des Gegners.
Der beste Torschnitt wurde mit 4,92 Toren pro Spiel in der B-Klasse Giessen Gruppe 2 erreicht: Das bedeutet 1682 Tore in 342 Spielen.
Natürlich ist diese Betrachtung nicht ganz gerecht, da mit VfB Wißmar II und dem SV Leusel II zwei Mannschaften in den beiden anderen B-Klassen zurückgezogen haben, und damit über 300 Tore gelöscht wurden.

Also demnächst die Menüstruktur für 2004/2005 und vielleicht ein erster Entwurf des Bilderarchivs ... Ich gebe mir Mühe

Interview vom: 28.05.2004


Sebastian Friedrich Interview mit Sebastian "Butt" Friedrich Torwart vom TV Langsdorf (27.05.04)
An diesem Beispiel seht Ihr, daß hier nicht nur die Torjäger und Fussball – "Götter" befragt werden, sondern auch die "mittelmäßigen" Torsteher, wie Sebastian während des Interviews selbst von sich sagt.
Das er nicht so mittelmäßig sein kann, beweist die Tatsache, daß er diese Saison schon 17 Mal zu Null gespielt hat und insgesamt erst 26 Mal hinter sich gegriffen hat.

Der seit 7 Tagen 26 jährige, und angehende Betriebswirt, spielte zunächst in der Jugend beim VfR Lich. Unter anderem gehörten Bundesligaspieler Benjamin Lense und die im Fussballkreis bekannten Spieler Kai Frenz, Oliver Bopp, Johnny Aykal und Andreas Hartmann zu seinen Mannschaftkameraden.
So gehörte ein Einsatz als 16 jähriger im Landesliga Team vom VfR Lich zu den "Highlights" seiner Jugendzeit. Im ersten A-Jugend Jahr dann der erste Kontakt mit dem TV Langsdorf und dem so faszinierenden Umfeld dieses Vereins.

Zurück in Lich folgte eine Zeit als zweiter Torwart und viele Rückschläge durch einige Verletzungen und anschließender REHA. Bernhard Gerullis holte anschließend den jungen Torwart endgültig zum TV Langsdorf und machte ihn gar im ersten Jahr zum Mannschaftskapitän. Doch auch dort wurde er von Verletzungen nicht verschont. So spielt er seit 2000 nach einer Kreuzbandverletzung mit einer Kreuzbandplastik. Von seinen Trainern Bernhard Gerullis und Peter Antschischkin weiß Sebastian Friedrich nur Gutes zu Berichten. So z.B. der Originalton zu Trainer Antschischkin: "Ein Glücksfall für den TV Langsdorf"

Auf die Frage, ob diese Saison bisher die beste in seinen Leben war oder ob es noch andere schönere Momente in seinem Leben gab, antwortete Friedrich:

"Also, fussballerisch war diese Saison mit Sicherheit die beste und schönste. Denn nur drei Niederlagen und fünf Unentschieden ließen viel Zeit für das Feiern von Siegen. Zudem kassierten wir bisher nur 26 Gegentore. 17 mal stand bei uns die Null diese Saison und am Samstag soll Nummer 18 dazu kommen.

Leider wird dies jedoch nicht der Fall sein, da wir unter der Woche von einem tragischen Todesfall in unserem Verein überrascht wurden. Aus diesem Grund haben wir selbstverständlich alle Feierlichkeiten und das letzte Spiel abgesagt. So nah sind Freud und Leid zusammen. Wir alle können es noch gar nicht fassen, aber wir alle versuchen das geschehene irgendwie zu verarbeiten um unserem Präsidenten ein würdigen Abschied zu bereiten. Wir alle werden Herbert Wagner in unserem Herzen und in unseren Gedanken so behalten, wie wir ihn immer erlebt haben.

Sicher war die Saison in der Landesliga auch eine schöne Erfahrung. Trotzdem war diese Saison schon die schönste und die Meisterschaft ist natürlich die Krönung."

Frage: Welches Spiel war das Schwerste ? Dazu antwortete Sebastian Friedrich:

"Also in den letzten Jahren hatten wir immer gegen die angeblichen "leichten" Gegner unsere Schwierigkeiten. Auch den Start hatten wir in den letzten Spielzeiten immer versaut. Doch das sollte diese Saison nicht der Fall sein. Das schwerste Spiel war wohl das Spiel gegen Wieseck direkt nach der Winterpause welches wir dann auch mit 3:0 verloren hatten. Wobei wahrscheinlich das Spiel in Heuchelheim, welches wir mit 1:0 gewonnen haben, vom Prinzip her noch schwerer war. Also würde ich sagen, auch wenn wir gegen Wieseck verloren haben, war das Spiel in Heuchelheim das Schwerste."

Frage: Was hat Dich in dieser Saison am Meisten überrascht ? Antwort von Friedrich:

"Das wir mit unserem kleinen Kader trotzdem Meister geworden sind und das hatte keiner erwartet. Zudem hatten wir alle mit einem Endspiel am letzten Spieltag gerechnet, doch Blau-Weiss Giessen hatte wohl was dagegen. :-) Zudem hat mich überrascht, das die SG Reiskirchen/Bersrod so schlecht steht und wahrscheinlich den Weg in die B-Klasse antreten wird."

Frage: Kann man auch als Torwart einen Aufstieg mitentscheiden ? Antwort:

"JA, definitiv. Der Torwart ist der Rückhalt der Mannschaft. Wenn eine Mannschaft einen guten Torwart hat, dann spielt die komplette Mannschaft etwas sicherer. Zumindest ist das meine Meinung. Wenn die Mitspieler wissen, das wenn schon mal ein Ball auf das Tor geht der nicht gleich drin ist, sondern da steht noch einer der den Ball abwehrt, dann muß man nicht immer Angst haben, wenn der Gegner Richtung eigenen Strafraum kommt. Zudem können die Abwehrspieler ganz anders auftreten. Zudem kann ein Torwart ein Ruhepol sein, der auf die ganze Mannschaft ausstrahlt."

Frage: Deine Meinung zum Kader. Habt Ihr eine Chance in der Bezirksliga ? Antwort:

"Wir haben einen super Sturm, ein super Mittelfeld und einen super Abwehr. Dazu kommt ein "mittelmäßiger" Torwart (Anm.: Sehr bescheiden dieser Torwart). Trotzdem brauchen wir für die Bezirksliga noch die ein oder andere Verstärkung. Wir brauchen vor allem mehr Tiefe in allen Mannschaftsteilen. Ein Wolfgang Mathes, der dieses Jahr immerhin 50!!! Jahre alt wird, kann in der Bezirksliga auch nicht mehr so einfach mit halten wie in der A-Klasse. Unser Torjäger Steffen Schmidt braucht einen guten Partner für die Sturmspitze. In der Abwehr bräuchten wir auch die eine oder andere Alternative. Mit Martin Nathes hatten wir vor der abgelaufenen Saison das Mosaiksteinchen dazu bekommen, welches uns in den vorherigen Saisons vielleicht gefehlt hat. Unser Ziel in der Bezirksliga kann es nur sein die Klasse zu halten. Gerade ein Dorf wie Langsdorf, wo Geld keine Rolle spielt. Wir können mit den Mannschaften wie Leihgestern, Watzenborn, Obbornhofen nicht mithalten. Diese Mannschaften können eben schon mit den Geldscheinen wedeln. Das ist bei uns Gott sei dank nicht der Fall."

(Anmerkung von Martin Ziehl: Bitte haben Sie Verständnis dafür, das ich hier die Meinung der Spieler so wieder gebe, wie die Spieler das meinen. Das ist nicht uneingeschränkt auch meine Meinung !)

Frage: Schafft Wieseck die Relegation ? Antwort:

"Also eigentlich müssen die das schaffen. Es kommt aber darauf an .... Zum einen müssen die Wiesecker erst einmal in Gonterskirchen gewinnen und das wird schwer genug. Zudem kommt es darauf an, welche Mannschaft nun aus der Bezirksliga Relegation spielen muß. Außerdem hat Wieseck am Sonntag wieder mal verloren und das nach 15 Spielen. Am Samstag in Giessen bei der FTSG haben die auch noch nicht gewonnen und was wenn sie dort verlieren. Vielleicht versetzt das Ihnen einen kleinen Schock und wie gesagt, Wieseck muss erst einmal in Gonterskirchen gewinnen." (Anm.: Das Spiel ist schon am 06.Juni.2004 !!)

Frage: Was wäre Dein größter Traum und was willst Du noch erreichen ? Antwort:

"Es gibt viele Träume die ich noch habe und die ich mir noch erfüllen möchte. Zunächst einmal möchte ich mein Studium in den nächsten Jahren erfolgreich abschließen. Vielleicht können wir uns mit Langsdorf in der Bezirksliga etablieren. Zudem möchte ich als Jugendleiter in Langsdorf versuchen, die Jugendarbeit so weit voranzutreiben, das wir in den kommenden Jahren weiterhin aus der Jugend Spieler für die Senioren-Mannschaften rekrutieren können. Vor allem aber wünsche ich für mich Gesundheit und ein zufriedenes Leben, bei dem ich morgens mit einem Lächeln aufwachen kann. Wie wir diese Woche leider tragisch miterleben musste, kann ein Leben abrupt zu Ende sein."

Danke für das nette Interview an Sebastian "Butt" Friedrich.

Wer Interesse an so etwas hat, möge mir ein Mail schicken !!



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©  2003-2009 Martin Ziehl